Identität

I. Der BFP - Eine Freikirche

Konfessionen, Kirchen und Gemeinden

Es besteht vielerorts eine Verunsicherung über die Vielzahl unterschiedlicher Konfessionen und Kirchen. Man kennt sich nicht aus, wird in seinem Glauben und seiner Frömmigkeit hinterfragt und greift dann schnell als Abwehrreaktion zum Begriff "Sekte".

Christliche Gemeinden sind seit dem ersten Pfingstfest in Jerusalem durch Evangelisation und Mission entstanden. In den unterschiedlichsten Situationen und Kulturen wurden ihnen die verschiedenen Namen gegeben.

Diese Entwicklung setzt sich bis in unsere Tage fort als Erfüllung des Missionsauftrags Jesu (Matthäus 28, 19-20). Während in den ersten 1500 Jahren die Entwicklung der Kirchen in Europa stark unter dem Einfluss der staatlichen Autorität stand, sind besonders seit der Reformation (A.D. 1517) neben den Gemeinden der alten Kirchen auch viele neue Gemeinden entstanden.

Durch Erweckungen und Erneuerungsbewegungen hat Gott unter den Menschen gewirkt. So entstanden neue Gemeinden. Sie bestehen als Gemeindeverbände neben den Kirchen oder als Freikirchen im Unterschied zu den Landeskirchen.

Da sie oft zahlenmäßig eher klein waren und von vielen Menschen nicht zugeordnet werden konnten, wurden diese Gemeinden und Kirchen auch oft unrichtigerweise als Sekten bezeichnet.

Der Sektenbegriff ist im Verständnis der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland anzuwenden, wenn sie:

Das trifft auf den BFP als evangelische Freikirche nicht zu.

 

II. Der BFP - Eine Gemeindebewegung

1. Selbständige lokale Gemeinden

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist eine Gemeinschaft selbständiger lokaler Gemeinden. Nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes kommt der lokalen Christengemeinde eine große Bedeutung zu. Sie trägt die Verantwortung für Evangelisierung der Umwelt und Förderung der Gläubigen. In ihr sollen die neutestamentlichen Prinzipien und Verheißungen verwirklicht werden.

Röm.16,23; Röm.16,16; 1.Kor.4,17; 1.Kor.7,17; 1.Kor.11,16; 1.Kor.16,1+19; 2.Kor. 8,18+19;  23+24;  2.Kor. 1,8+28; Gal.1,2; Gal.1,22; Offb.1,4+11; 2,7+11+17+29; Offb.3,6+13+22; u.a.

Jeder wahre Christ muß einer biblischen Gemeinde so angehören, daß er auch in gewissen Fällen ausgeschlossen werden könnte. Matth,18,15-18; 1.Kor.5,9-13.

 

2. Neutestamentliche Gemeinde ist keine Zweckvereinigung

Die Gemeinde des NT ist keine Zweckvereinigung, der man nur aus Gründen des persönlichen Vorteils willen beitreten kann. Sie ist der Wille Gottes, in der Kreuzeserlösung erworben, durch den Heiligen Geist geboren. Sie ist das neue Heils- und Bundesvolk.

Vgl. Apg.20,28; Tit.2,14; 1.Petr.2,9-10. Darum 2. Kor.6,14-18; Hebr.13,12-13.

In ihr charismatische Dienste: Röm.12,4; 1.Kor.12,1-12.

Deshalb ist Gemeindemitgliedschaft Gehorsam gegen den Willen des Herrn, eine Verwirklichung der Kreuzeserlösung und des Lebens im Geist. Sie darf nie von der Frage abhängig gemacht werden: Was habe ich davon? Im Gegenteil soll jedes Mitglied sich ständig fragen: "Wie kann ich der Gemeinde zum Nutzen sein?"

Matth.20,28; Gal.5,13; 1.Petr.4,10.

Die lokalen Gemeinden repräsentieren "die" Gemeinde als Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit. Gemeinde ist lokale Darstellung des Leibes Christi, des Volkes Gottes. Aber: Die (Universal-)Gemeinde ist größer und wird von allen Gemeinden der wiedergeborenen Christen sichtbar dargestellt. Erlösung, Nachfolge, Geisteswirken und biblische Lehre sollen sichtbar werden. Wer Sichtbares und Unsichtbares trennt - trennt quasi Leib und Seele, und tut so ein Werk zum Tode!

 

3. Evangelisch freikirchlich-täuferische Pfingstgemeinden

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist eine Gemeinschaft von evangelisch freikirchlich-täuferischen Pfingstgemeinden. Dieser Rahmen verbindet und scheidet. Nur in der Verwirklichung der damit verbundenen Glaubensinhalte wird sie ihre geschichtliche Mission erfüllen.


4. Körperschaft des öffentlichen Rechts

Rechtlich ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, in der die Selbständigkeit der lokalen Gemeinden sowie die Verbindlichkeit der Einbindung in sie setzungsgemäß festgelegt sind.

 

5. Mehr als ein Zweckverband

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden will kein Zweckverband sein, sondern der Versuch, das Zeugnis des Neuen Testamentes von der biblischen Gemeinde als neues Heilsvolk bestmöglichst zu erfüllen. So klar wie die Bibel von der Wichtigkeit der Lokalgemeinde redet, redet sie andererseits auch vom Zusammenschluß und der Zusammenarbeit der Gemeinden.

Nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes bedeutet Selbständigkeit der Gemeinde nicht Unabhängigkeit! Eine überlokale Verbindung und Verbindlichkeit wird im NT klar bezeugt, siehe Apg.15,22; 16,4; Röm.16,16; 1.Kor.14,34; 1,1-3; 11,16-18; 16,1; 2.Kor.l 1,28.

Die urchristlichen Gemeinden kannten überlokale Verpflichtungen, verbindliche Beschlüsse, Anordnungen, Sammlungen usw. 1.Kor.11,8; Phil. 4,15-16.

Die Gemeinden des Neuen Testamentes hängen so zusammen, daß von lokaler Gemeinde aber auch überlokaler "Gemeinde" geredet wird. Vgl. Matth.16,18; Eph.1,22; Kol.1.18+20. Die Darstellung der überlokalen Gemeinde durch Einbindung, Lehrbindung und brüderlicher Verbindlichkeit ist also ein neutestamentliches Prinzip.

Deshalb ist ein Zusammenschluß der 'Gemeinden mit gleichen Glaubensinhalten Gehorsamspflicht gegen Gottes Wort. Gehorsam darf aber nie nur unter dem Blickwinkel des Vorteils gesehen werden. Die Frage darf nicht lauten: "Was haben wir davon?" - sondern "Was hat die Bruderschaft von uns?"

Jede Gemeinde sollte im Rahmen der Bruderschaft dem Reiche Gottes von Nutzen sein. (Seminar, BSB, Gemeindegründungen, Außenmission etc.)

 

6. Darstellung der biblischen Gemeinsamkeit

Die Darstellung dieser biblischen Gemeinsamkeit ist in unserer Zeit sehr wichtig geworden. Der gemeinsame Herr, der gemeinsame Glaube, der gemeinsame Auftrag und die gemeinsamen Ziele müssen sich glaubhaft "verleiblichen".

So wahr und richtig wie die Gliedschaft in der lokalen Gemeinde ist, ist auch die Gliedschaft von Gemeinden und ihrer Arbeiter in einer Bruderschaft wie des BFP! Die Bruderschaft des BFP darf nie diese neutestamentlich-geistlichen Grundlagen verkennen oder vergessen, sonst wird sie zu einem Zweckverband. Dazu einige Bibelstellen:

Gemeinden - miteinander verbindlich gebunden: Apg.15,22; 1.Kor.1,34; 16,19; 2.Kor.11,28; Gal.2,1-10; Rö.16,4; 1.Kor.16,1; 11,16.

In der neutestamentlichen Gemeindezeit gab es z.B. eine Verbindlichkeit des Sammelbeschlusses: 2.Kor.8,1; Röm.15,26; vgl. 1.Joh.2,9-10.

Was einer Gemeinde gesagt wird, gilt allen Gemeinden: Offb. 2, 1+7.

Es gab Verbindlichkeit von Auftrag: Apg. 15,24; 1.Kor. 16.

Es gab Verbindlichkeit von Beschlüssen: Apg.15,24-29; 16, 4+5,

Es gab die Möglichkeit Anordnungen zu treffen zum Wohl der Gemeinde Tit.1,5 und Eingriffsmöglichkeiten bei Mißständen: 1.Kor. 5,1-5.

Die überörtliche Gemeinde ist Gottes neues Volk: Eph.1,22; 5,23-32; Kol.1,18; beachte Kol.1,24.

Deshalb gibt es auch Ämter für die UNIVERSALGEMEINDE: Eph.4,11. Es sind Ämter der Lehre, der Einheit und Hilfe!

Es gibt nur einen Leib des Herrn, ein neues Bundesvolk, eine Gemeinde. Die lokalen Gemeinden sind nur die örtliche sichtbare Darstellung dieser biblischen Gemeinde. Wir würden die Bibel verleugnen - und wären dem HERRN ungetreu, wenn wir nicht versuchen würden, diese Gemeindewahrheit nicht auch überlokal zu verwirklichen. Obwohl wir wissen, daß die Gesamtheit der Glieder dieser Gemeinde größer ist als irgendeine Bewegung sie erfassen kann - und somit weit über die Pfingstbewegung hinausgreift -, haben wir als Bruderschaft dennoch den Auftrag von Gott, die Gemeinde des Neuen Testamentes in dieser unserer Welt, auch in ihrer überlokalen Verbindlichkeit, darzustellen. (Z.B.: Wir wissen, daß auch unter den Kindergetauften Glieder des Leibes Christi sind - aber wir sind dennoch durch Gottes Wort gebunden, die biblische Taufe sichtbar zu praktizieren.) Gott sucht ein gehorsames Volk, dem die Bibel in Gebot, Zeugnis und Verheißung verbindlich ist.

 

7.  Gemeinden bauen und sammeln

Die Bruderschaft des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden hat den Auftrag, neu-testamentlich Gemeinden zu bauen und zu sammeln, sie dieselbe Wahrheit zu lehren und zum gleichen Heils- und Geisteserleben zu führen. Durch Gottes Liebe und Gehorsam gegen die Schrift soll das Zeugnis aufgerichtet werden:

Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, eine Berufung, eine Hoffnung, ein Geist, eine Erkenntnis verbinden und verpflichteni Damit die ANDEREN glauben können, daß die HERRLICHKEIT GOTTES bei uns ist, gehört auch die Einheit der Christen, die zu einer Erkenntnis gekommen sind, dazu! - So will der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden nichts weniger als gehorsam dem Willen Gottes gegenüber ntl. Gemeinde im lokalen und überlokalen Sinne verwirklichen.

 

8. Neue Gemeinden gründen

Sie will aber auch nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes den gemeinsamen Auftrag zur

Gemeindepflanzung und zum Gemeindebau unterstützen. Dabei ist es wichtig, zu beachten, daß der BFP weder der Vorstand noch ein Gremium ist. Er existiert nur in den Gemeinden. Folglich muß dieser Auftrag von den Gemeindeleitern, Vorständen und den Gemeindemitgliedern aufgegriffen werden. Die Frage kann nie lauten: "Was tut der BFP?" (denn er existiert nur in seinen Brüdern, Schwestern und Gemeinden) - sondern: "Was müssen - und was können - wir tun?" Nur dann werden wir alle dem göttlichen Auftrag gerecht.

Eine wichtige Klarstellung: Unser Auftrag vom Neuen Testament her ist nicht nur Evangelisation, sondern Gemeindepflanzung und Gemeindebau - und das ist mehr! Warum muß der Auftrag so gesehen werden?

1) Jesus will GEMEINDE bauen. - WIR sind GOTTES MITARBEITER in diesem Werk: Matth.16,18; 1. Kor. 3,9-17. Während wir Gemeinden bauen, bauen wir das Werk Jesu: Das Reich Gottes!  Wenn wir nicht dasselbe Ziel im Auge haben, sind wir UNTREUE und UNBRAUCHBARE KNECHTE.

2) Die Evangelisation ist eigentlich eine Lebensäußerung der bestehenden Gemeinden zur Rettung von Seelen und weiterem Aufbau der Gemeinde.

Die Evangelisierung dagegen als Einbruch in neue. Gebiete ist eine Aufgabe der Gemeinden zur Gründung neuer Gemeinden. So haben z.B. bestehende Gemeinden im Urchristentum geholfen neue Gemeinden zu gründen. 2.Kor.11,8-9; Phil.4,15-16.

3) Es ist Gottes Auftrag, überall ntl. Gemeinden, (d.h. freikirchlich, täuferisch, pfingstlich-charismatische GEMEINDEN) zu bauen. Es sollte kein Ort und keine Gegend ausgenommen werden - weder im eigenen Lande noch auf den Missionsfeldern. Die Gründung geistesmächtiger Gemeinden nach dem Muster des Neuen Testamentes darf auf keinen Fall unterlassen werden. Soweit irgend möglich, wollen wir den Auftrag der Evangelisierung zusammen mit anderen evangelikalen Kreisen erfüllen. Ein grundsätzlicher Verzicht auf Evangelisation und Gemeindegründung an Orten, an denen bereits eine andere evangelische Freikirche besteht, wäre für uns allerdings unzumutbar. Unser besonderer Auftrag, den wir im Gehorsam gegen Gottes Wort erfüllen möchten, unser Zeugnis und unsere Frömmigkeit kommen sonst nicht ausreichend zur Darstellung in der Welt.

 

 

III. Der BFP - Ein Teil der Pfingstbewegung

Eine Kurzbeschreibung der Geschichte

Kirchengeschichtlich sieht sich die Pfingstbewegung als Glied in einer Kette gottgegebener geistlicher Bewegungen durch die Jahrhunderte, beginnend mit der Gründung der ersten Gemeinde in Jerusalem zu Pfingsten.

Unsere direkten Wurzeln der jüngeren Geschichte liegen in der Heiligungsbewegung des 19. Jahrhunderts und in den pfingstlichen Aufbrüchen des 20. Jahrhunderts.

Weltweit bildet die Pfingstbewegung die größte Konfessionsfamilie evangelischer Prägung (Pentecostals).

In Europa ist sie am stärksten in den skandinavischen Ländern vertreten. Aber auch in Italien, Frankreich und Russland gehört ihr ein großer Teil der evangelischen Bevölkerung an. In Deutschland ging die Pfingstbewegung zum Teil aus früheren Erweckungs- und Heiligungsbewegungen hervor. Ihre Zweige und Gemeinden sind daher unter verschiedenen Benennungen bekannt.

Als die Pfingstgemeinden in Deutschland im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts entstanden, hatte man nicht allzuviel Kenntnis voneinander. Das änderte sich aber spätestens gegen Ende der 70er Jahre. Vermehrte Kontakte im Inland und bei internationalen Konferenzen brachte die Leiter der deutschen Pfingstbewegung einander näher.

 

Forum Freikirchler Pfingstgemeinden (FFP)

Diese Begegnungen und das Bedürfnis einer gemeinsamen Plattform führten zur Entstehung des Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP).

Gegründet wurde das FFP im Jahre 1979 von folgenden fünf Pfingstkirchen:

In den Jahren danach sind bis heute noch weitere hinzugekommen:

 

Pfingst-Europa-Forum (PEF)

In Europa haben sich die Pfingstkirchen das Pfingst-Europa-Forum (PEF) (Pentecostal European Fellowship) geschaffen. Das PEF hat mehrere Arbeitszweige, in denen man europaweit zusammenarbeitet:

Weltweit findet alle drei Jahre die Welt-Pfingst-Konferenz (WPK) statt.

 

Impressum  -  Copyright Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden BFP

 

 

IV. Der BFP - Eine evangelische Denomination

Warum EVANGELISCH?

Nahezu jeder kennt die 'Evangelische Kirche', wie die verschiedenen evangelischen Landeskirchen verallgemeinernd genannt werden. Überraschung entsteht da, wo auf andere Gemeinden und Kirchenverbände hingewiesen wird, die sich ebenfalls mit dem Attribut 'evangelisch' bezeichnen. Wo sind die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiedlichkeiten ?

 

1. Grundlage: Das Evangelium von Jesus Christus

Das Wort 'Evangelium', aus dem griechischen als 'Gute' bzw. 'Frohe Botschaft' oder auch 'Siegesbotschaft' übersetzt, können wir begrifflich bereits im Alten Testament als 'freudenbringende Heilsbotschaft' finden (Nah. 2,1).

Zunächst wurde Jesus, wie die Propheten des Alten Testaments, als Überbringer der Guten Botschaft verstanden. Aber die Urgemeinde konnte spätestens nach der Auferstehung Jesus als den heilsbringenden Erfüller des Evangeliums erkennen.

Innerhalb der ersten Jahrhunderte erkannte die Christenheit in den Evangelien neben der historischen Dokumentation auch die Unvergänglichkeit des Wort Gottes. So entstand die Sammlung von insgesamt 27 neutestamentlichen Büchern, die von den Zeugnisberichten der Apostel Matthäus, Markus, Lukas und Johannes angeführt werden.

Das verbindende, dass wir bei allen evangelischen Gemeinden finden, ist die Hervorhebung der Guten Botschaft von Jesus Christus - dem Evangelium - und der Bedeutung für jeden einzelnen Menschen. Jesus IST der angekündigte Messias, durch den Vergebung und ewiges Leben erlangt werden kann.

 

2. Der Ursprung: Die Reformation

Die Reformatoren des 16. Jahrhunderts Luther, Zwingli und Calvin waren der Ursprung der 'evangelischen' bzw. 'reformierten' oder 'protestantischen' Kirche. Bewußt wurde die damalige Kirchenlehre hinterfragt, wo sie sich von der Bibel und von der Lehre Jesu entfernt hatte.

Hieraus entstand neben verschiedenen Glaubensbewegungen innerhalb der bestehenden Kirche, auch durch den Ausschluss der reformierenden Kräfte, eigenständige Kirchengemeinden. So auch die heute bekanntesten, die 'Lutheraner' oder die 'Evangelisch-Reformierte Kirche'.

Neben den 'Staatskirchen' entwickelten sich von der Reformation ausgehend unabhängige evangelische Freikirchen. So zum Beispiel die Baptisten, Methodisten, Brüdergemeinden oder eben auch Pfingstgemeinden.

 

3. Evangelische Kirchen und Gemeinden heute

Um zu zeigen, wie vielfältig die evangelisch orientierte Kirchenlandschaft ist, sollen hier die wichtigsten Gruppierungen aufgeführt werden.

Zunächst seien hier die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) genannt, der die einzelnen evangelisch-protestantischen Landeskirchen unter sich vereint.

Daneben gibt es eine Reihe von Freikirchen und Gemeindebewegungen, die sich im VEF (Vereinigung evangelischer Freikirchen) organisiert haben. Hier ist der BFP als Mitglied vertreten.

Viele dieser evangelischen Organisationen arbeiten in der Evangelischen Allianz Deutschland zusammen. Sie vereint einen Großteil der evangelikalen Gemeinden und deren Angehörige. (als 'evangelikal' bezeichnet man Gemeinden, die Wert auf eine persönliche Entscheidung zum Glauben an Jesus Christus legen)

Aber auch unabhängige evangelische Gemeinden seien hier erwähnt, die sich (noch) nicht einem de Gemeindeverbände angeschlossen haben. Auch hier ist der Trend erkennbar, sich langfistig zumindest in sogenannten 'Netzwerken' zu organisieren.

Neben aller Unterschiedlichkeit der evangelischen Gemeinden untereinander, bleibt die klare Ausrichtung auf das Wort Gottes und der frohen Botschaft von Jesus Christus als wesentliche und verbindende Elemente.

Darum verstehen wir uns im BFP als 'evangelisch'.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben. Römer 1, 16 a (Lutherbibel 1984).

 

Impressum  -  Copyright Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden BFP