Kirchliche Zusammenarbeit
I. Verbindungen des BFP
Der BFP pflegt die zwischenkirchlichen Beziehungen in Deutschland auf verschiedenen Ebenen:
1. Zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Seit Oktober 2010 ist der BFP offizielles Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).
2. Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF)
Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen besteht aus neun Mitgliedskirchen und fünf Gastkirchen. Das Anliegen des VEF ist die Zusammenarbeit der Kirchen und soll dadurch die Einheit im Glauben sichtbar ausdrücken. Als BFP gehören wir zu den Mitgliedskirchen.
3. Zur Deutschen Evangelischen Allianz (DEA)
In der Deutschen Evangelischen Allianz sind Christen aus unterschiedlichen Kirchen und Gemeinschaften zusammen zur Pflege christlicher Gemeinschaft, zur Stärkung im gemeinsamen Glauben und in der Zusammenarbeit beim Bau des Reiches Gottes.
4. Zum Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP)
Das Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist ein Gesprächsforum von Vertretern deutscher Pfingstkirchen.
5. Zu weiteren, unabhängige Gemeinden und Gemeindegruppen
Durch Mission, historische Entwicklungen, erweckliche Aufbrüche und Leitungspersönlichkeiten sind in Deutschland viele unabhängige Einzelgemeinden entstanden. Zu diesen Gemeinden und deren Leitern bestehen vielseitige Kontakte in unterschiedlicher Intensität auf örtlicher oder überörtlicher Ebene.
II. Pfingst-Europa-Büro
Kontakt
- Sie haben allgemeine Fragen zur Pfingstbewegung in Europa?
- Sie möchten Urlaub machen und in dieser Zeit eine Pfingstgemeinde am Urlaubsort besuchen?
- Oder Sie suchen einen speziellen Kontakt zu einer Gemeinde in einem europäischen Land?
Dann wenden Sie sich bitte an das PEF-Büro mit Ihrer Anfrage.
Pentecostal European Fellowship (PEF)
Coordinator Daniel Costanza (Rev.)
PEF Head Office Address:
Chaussee de Waterloo 45
1640 Rhode St. Genese
Belgium
Fon +32 (0) 2 380 08 85
Fax +32 (0) 2 358 67 58
III. Der BFP - Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF)
Freikirchen, freikirchliche Gemeinden - wer sind sie? Was wollen sie?
In einem Land, in dem man gewohnt ist, zwischen evangelisch und katholisch zu unterscheiden, klingen ihre Namen für manchen fremd.
In Deutschland führen die Anfänge der Freikirchen zum Teil vor die Reformationszeit zurück, andere entstanden um die Mitte des letzten Jahrhunderts zur Zeit der Erweckungsbewegung.
Freikirchen unterscheiden sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Sie zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis sowie durch ihren Frömmigkeitsstil aus. Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. Rechtlich und organisatorisch vertreten die Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der Selbstfinanzierung und Selbstverwaltung und verzichten auf Besteuerung.
Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen gehören als Mitglieder:
- Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland
- Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden)
- Bund Freier evangelischer Gemeinden
- Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden
- Evangelisch-methodistische Kirche
- Gemeinde Gottes (pfingstkirchlich)
- Mülheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden
- Die Heilsarmee in Deutschland
- Kirche des Nazareners
als Gastmitglieder:
- Anskar-Kirche
- Europäisch-Festländische Brüder-Unität
- Freikirchlicher Bund der Gemeinde Gottes
- Freikirchliches Evangelisches Gemeindewerk
- Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten
Freikirchen verstehen sich nicht als die allein wahre Gestalt von Kirche. Sie bemühen sich, durch intensive Mitarbeit in zwischenkirchlichen Einrichtungen zur Einheit der Christen und zum glaubwürdigen Zeugnis der Kirchen beizutragen.
In den örtlichen Gemeinden unserer Freikirchen soll es so zugehen, dass die Mitglieder, aber auch Gäste und Besucher, Gemeinschaft erleben, sich beheimatet fühlen und füreinander und für andere da sind. Auf diese Weise wollen wir selbst den Zuspruch des Evangeliums immer neu empfangen und dem Anspruch Gottes an den Menschen folgen.
Anschrift: Vereinigung Evangelischer Freikirchen, Sitz: Frankfut / Main (Kanzlei der EMK), Wilhelm-Leuschner-Str. 8, 60329 Frankfurt (Main), Tel: 069 / 239373, Fax: 069 / 239375
Weitere Informationen zur VEF: www.vef.info
IV. Deutsche Evangelische Allianz
Die Evangelische Allianz versteht sich als ein Bund von Christusgläubigen aus Landeskirchen, Freikirchen, innerkirchlichen Gemeinschaften und freien Werken. Die Gründung geht auf das Jahr 1846 in London zurück.
Die Evangelische Allianz sieht ihren Auftrag nicht in der institutionellen und organisatorischen Vereinigung, sondern im Zusammenwirken der Christen als einer organischen und personalen Gemeinschaft. Es geht um geschwisterliche Jesus-Gemeinschaft, nicht um ökumenische Kirchengemeinschaft, nicht um Organisation, sondern um den lebenden Organismus.
Heute besteht die Evangelische Allianz weltweit in 122 Nationen und auf allen Kontinenten. Die Deutsche Evangelische Allianz hat in ca. 1.250 Orten örtliche Gruppen. Zu ihr zählen sich derzeit 329 überregional arbeitende Werke und Verbände.
Weitere Informationen zur Evangelischen Allianz unter www.ead.de
V. Der BFP - Mitglied im Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden (FFP)
Das Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland (FFP) ist ein Gesprächsforum von Vertretern deutscher Pfingstkirchen.
Verschiedene geistliche Aufbrüche führten in Deutschland zur Entstehung pfingstlicher Gemeinden, die durch Glaubensgut und geistliche Erfahrungen verwandt sind.
Es gab das geistliche Anliegen und praktische Anlässe, sich zu treffen, und schließlich wurde es notwendig, dafür eine offizielle Plattform zu finden.
Zum FFP gehören die folgenden Gemeindebewegungen und Gruppen an:
- Apostolische Kirche
- Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden
- Ecclesia Gemeindebund
- Gemeinde Gottes
- Internationale Jesusgemeinde
- JMS Altensteig
- Vereinigte Missionsfreunde
- Volksmission entschiedener Christen
- Sinti & Roma
